Hautmedizin Westend – Dermatologie | Laser | Ästhetik

Hautkrebs-Operationen

Basaliome, Spinaliome und Melanome entfernen wir ambulant in örtlicher Betäubung – mit vollständiger histologischer Kontrolle und einem Verschluss, der das spätere Ergebnis mitdenkt.

Wenn der Befund Hautkrebs lautet

Die meisten Hauttumoren sind gut behandelbar, wenn sie vollständig entfernt werden. Beim Basalzellkarzinom und beim Plattenepithelkarzinom ist die Operation der Standard; beim malignen Melanom entscheidet die Eindringtiefe über das weitere Vorgehen. Wir operieren im eigenen Eingriffsraum am Grüneburgweg – ambulant, in örtlicher Betäubung, ohne Klinikaufenthalt.

Der Ablauf

Zunächst entfernen wir den Tumor mit einem definierten Sicherheitsabstand. Das Gewebe geht grundsätzlich in die feingewebliche Untersuchung: Erst der histologische Befund zeigt, ob die Ränder tumorfrei sind.

Für den Verschluss wählen wir die Technik nach Lage und Größe des Defekts: direkte Naht, Dehnungs- oder Verschiebelappen, im Gesicht auch eine Lappenplastik entlang der natürlichen Hautspannungslinien. Ziel ist eine Narbe, die sich später möglichst wenig abzeichnet.

Nach dem Eingriff

  • Fäden werden je nach Körperregion nach 7 bis 14 Tagen gezogen
  • Den histologischen Befund besprechen wir persönlich mit Ihnen
  • Sport, Sauna und Schwimmbad für etwa zwei Wochen pausieren
  • Frische Narben brauchen konsequenten Sonnenschutz mit LSF 50

Wann wir weiterverweisen

Sehr große Tumoren, Befunde in kritischer Lage oder Melanome, die eine Wächterlymphknoten-Untersuchung oder eine weiterführende Therapie erfordern, gehören in ein spezialisiertes Zentrum. Wir sagen das offen und organisieren die Überweisung – mit allen Befunden und Bildern.

Häufige Fragen

Wird Hautkrebs ambulant operiert?
In den meisten Fällen ja. Basaliome, Spinaliome und viele Melanome lassen sich ambulant in örtlicher Betäubung entfernen. Sie gehen am selben Tag nach Hause.
Was passiert mit dem entfernten Gewebe?
Es wird grundsätzlich feingeweblich untersucht. Der Befund zeigt, ob der Tumor vollständig entfernt wurde, und liegt in der Regel nach wenigen Tagen vor.
Was ist, wenn die Ränder nicht tumorfrei sind?
Dann wird nachoperiert. Bei unklaren Befunden gehen wir von vornherein zweizeitig vor und verschließen die Wunde erst nach dem histologischen Ergebnis.
Bleibt eine Narbe zurück?
Jeder Schnitt hinterlässt eine Narbe. Durch die Schnittführung entlang der Hautspannungslinien und den passenden Wundverschluss halten wir sie so unauffällig wie möglich.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Ja. Die Entfernung eines Hauttumors ist medizinisch indiziert und damit Kassen- beziehungsweise GOÄ-Leistung.
Wie geht es nach der Operation weiter?
Fäden ziehen, Befundbesprechung und anschließend die Nachsorge in festgelegten Intervallen.

Quelle: S3-Leitlinie „Prävention von Hautkrebs" (DDG); S3-Leitlinie Melanom (AWMF 032-024OL)